Die Umweltauswirkungen eines Apfels lassen sich besser nachvollziehen, wenn man seine Lieferkette betrachtet. Um die Umweltauswirkungen eines Apfels besser zu verstehen, wurde in Belgien eine Studie durchgeführt, in der lokal angebaute Äpfel mit importierten Äpfeln aus Neuseeland verglichen wurden. Dabei wurde festgestellt, dass die Herkunft einer der entscheidenden Faktoren ist: Importierte Äpfel verursachen aufgrund des gekühlten Ferntransports deutlich höhere Emissionen als lokale Sorten. Auch die Verpackung spielt eine Rolle: Lose verkaufte Äpfel verursachen weniger Abfall als vorverpackte, in Plastikfolie eingewickelte Schalen. Darüber hinaus verstärkt Lebensmittelverschwendung diese Auswirkungen: Wenn Äpfel weggeworfen werden, gilt die gesamte Energie, die für ihren Anbau und Transport aufgewendet wurde, als verschwendet. Diese Regel gilt für alle Konsumgüter – es ist wichtig, die Herkunft zu prüfen und lokale Produkte zu wählen, um die Umweltbelastung zu verringern.
Quelle: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-018-1522-0#Sec16