Plastikflasche

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Eine Studie zeigt, dass recycelte Flaschen (rPET) potenziell höhere Konzentrationen an Schadstoffen enthalten können als neue PET-Flaschen. Es wurden 150 verschiedene Chemikalien identifiziert, die aus den Flaschen in die darin befindliche Flüssigkeit übergehen und mit akuten und chronischen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht werden, darunter Krebs, Fortpflanzungsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Adipositas und Störungen des Hormonsystems. Die Migrationswerte sind bei recycelten Flaschen aufgrund von Verunreinigungen aus früheren Verwendungen und weniger effizienten Reinigungsprozessen im Allgemeinen höher. Weitere Faktoren wie die Lagerung von Flaschen in heißen Autos, die Einwirkung von Sonnenlicht oder die mehrfache Wiederverwendung von Einwegflaschen können die Freisetzung dieser Giftstoffe in das Getränk erheblich beschleunigen. Letztendlich ist rPET zwar ein notwendiger Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft, seine Sicherheit hängt jedoch stark von fortschrittlichen „Super-Reinigungs“-Technologien und strengen Kontrollen ab, da herkömmliche Recyclingverfahren möglicherweise nicht alle gefährlichen Verunreinigungen vollständig entfernen können, die sich während der ersten Nutzungsphase der Flasche angesammelt haben.

Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304389422001984

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